Dem Meister fogen | Mauritius Pilgerreise 2019

Die erste Aktivität am 21. Oktober war ein Besuch im ältesten ISKCON-Tempel auf Mauritius, in Bon Acceuil.

Die Hauptgottheiten sind Krishna und Balaram, schön aus Marmor gefertigt, und der Tempel befindet sich inmitten von Farmland, das von den Devotees bewohnt wird.

Guruji sprach über Damodhara Leela und erinnerte jeden an die Süße des Herrn und wie perfekt sein Plan ist.

Wir hatten einen wunderbaren Kirtan, begleitet von ortsansässigen Devotees, und wir konnten für Krishna und Balaram Arati abhalten.

Der nächste Halt war der Shiva Sagar Tempel in der Poste de Flacq. Er hat eine sehr eigenartige Geschichte, da er von einem ehemaligen Drogenhändler gebaut wurde. Als die Polizei kam, um zu fragen, wo das Geld sei, zeigte er nur auf den Tempel.

Er baute den Tempel als Erinnerung für die Menschen, dass sich jeder ändern kann, wenn er es wirklich will.

Nach dem Besuch vom Shiva Mandir gingen wir schwimmen an einem nahegelegenen Sandstrand.

Am Abend besuchte Guruji das Hotel, in dem die Pilger wohnen. Er hielt für Seinen Giridhari Abhishekam ab und gab einen Satsang.

Unter anderem sprach Guruji über die Bedeutung des Verbundenseins mit den Heiligen.

Aufgrund unseres menschlichen Daseins sind wir nicht bereit für Prem, die göttliche Liebe. Große Heilige, die diese Liebe in sich tragen, haben oft ein sehr schwieriges Leben, und wir sind nicht aufrichtig genug, um solche Herausforderungen zu meistern. Diese Liebe ist die völlige Abwesenheit der eigenen Bedürfnisse, nur die Liebe für Gott ist da.

Aber durch die Verbindung mit den Heiligen ist alles möglich. Mit wem du dich umgibst, zu dem wirst du.

Guruji empfahl auch, wie man in einer negativen Umgebung positiv bleibt. Er sagte, dass wir unser inneres Licht stärken sollten, und das wird das Bewusstsein erhöhen. Es ist unsere Pflicht, dieses Licht zu den Menschen zu bringen, trotz ihres Urteilens. Unser Umfeld widersetzt sich unserer Transformation, aber wir können ihnen die Veränderung bringen, indem wir teilen, was in uns ist. Aber zuerst müssen wir stark in unserem Glauben sein und uns selbst bilden, damit wir nicht umkehrt werden können.

Das gestrige Programm begann am Grand Bassin See. Das Wasser in diesem See soll die gleiche Qualität wie der Ganges haben, so dass der See als Ganga Talao bekannt ist.

Zuerst besuchten wir einen kleinen Shiva Mandir auf der Spitze des Hügels, das einen Shiva-Lingam aus Quecksilber (parad lingam) hat.

Dann gingen wir hinunter zum See, wo Guruji Abhishekam für Giridhari und den wunderschönen Lakshmi Narayan aus Marmor abhielt, den Er 2017 spendete. Alle Pilger hatten die Möglichkeit, Wasser über die Deities zu gießen. Überall spritzte Wasser, und das überwältigende Gefühl der Freude lag in der Luft. Eine warme Brise trug das Läuten von Kirtan und Chants über den See und zog viele Touristen an, die kamen, um zu sehen, was wir taten.

Etwas Interessantes geschah, als Guruji, nach dem Abhishekam, Giridhari in den See stellte. Die Fische versammelten sich um Giridharis Füße, und es schien so, als würden sie Sie küssen, um Seinen Segen zu empfangen.

Nach dem Abhishekam besuchten wir den Haupttempel von Shiva, wo Guruji Blumen und Arati darbot. Der massive Shiva-Lingam wurde aus Südindien dorthin gebracht, als die Stätte 1866 eingeweiht wurde. Seitdem, anlässlich Maha Shivaratri, gehen Devotees aus ganz Mauritius von überall her in diesen Tempel, um zu beten und Wasser aus dem See als Prasadam zu sammeln. Guruji sagte, dass dieser Ort für den Tempel ausgewählt wurde, wegen der kraftvollen göttlichen Gegenwart, die dort zu spüren war.

Nach Ganga Talao machten wir uns auf den Weg zum Amma Tookay Tempel in Camp Diable, wo eine wunderschöne, selbst manifestierte Deity von Mutter Durga residiert. Der Tempel befindet sich in einer sehr friedlichen und ruhigen Gegend, umgeben von Zuckerrohrfeldern. Guruji erzählte uns, wie Sie erschien:

Ein sehr gläubiges Paar, das auf der Zuckerrohrplantage arbeitete, war kinderlos, und sie beteten zu Durga Ma. Sie erschien eines Nachts in ihrem Traum und sagte ihnen, wo sie auf dem Feld nach Ihr suchen sollten. Als sie auf dem Feld arbeiteten, stießen sie auf ein großes Objekt. Als sie tiefer gruben, haben sie eine Form von Mutter Durga aus Ton entdeckt, die sie dann ausgegraben haben und letztendlich wurde der Tempel erbaut.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Tempel Pujaris sangen wir mehrere Ma-Bhajans und genossen Ihre liebevolle Gegenwart. Wir aßen dort zu Mittag, und Guruji verbrachte viel Zeit damit, Devotees für private Gespräche zu empfangen.

Am Abend hatten wir Satsang im Sri Ranganath Mandir in Rose Hill. Guruji sprach ausführlich über Narsin Mehta’s Vaishnava Jana To und erzählte uns zuerst die inspirierende Lebensgeschichte des Dichters. Dann sang Guruji Vers für Vers, erklärte jeden Abschnitt ausführlich und gab Einblicke in die tiefere Bedeutung der Worte. Er betonte erneut, dass es eine Frage der inneren Haltung sei, ein Vaishnava zu sein, und nicht nur des äußeren Erscheinens.

Nach dem Satsang bot ein mauritischer Tänzer namens Ashvini Guruji eine Kathak-Tanz-Performance an, die die Geschichte von Churning of the Ocean (Samudra Manthana) darstellt.

Bleibe dran für weitere Beiträge, während wir ‚Dem Meister folgen‘ auf einer Pilgerreise zum Göttlichen!

Jai Gurudev!

Dieser Bericht wurde ursprünglich auf der Website von Paramahamsa Vishwananda veröffentlicht 👉 https://paramahamsavishwananda.com/following-the-master/2-mauritius-pilgrimage-2019

 

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