1. April 2020

LIVE Q&A AUS VRINDAVAN
SHREE GIRIDHAR DHAM ASHRAM, 1. APRIL 2020

Im heutigen satsang beantwortete Paramahamsa Vishwananda Fragen über praktische Scherze, Unehrlichkeit aus guten Gründen, welche Art von Dienen er bevorzugt, und den Grund für das strenge Verhalten des guru gegenüber den Devotees.

Jai Gurudev!

Erneut willkommen in Vrindavan!

Nun, also heute ist hier nicht viel passiert. Nur ein Zwischenfall gestern mit einigen Leuten, die hier im Ashram leben. Wisst ihr, in der jetzigen Zeit, wenn man drinnen und nah beieinander ist, haben einige Leute ein Problem damit. Einige sagen: „Wir brauchen unsere Privatsphäre, wir brauchen unseren Raum, wir brauchen unsere Zeit, um unsere eigenen Dinge zu tun.“ Es stimmt, ihr braucht diese Zeit für euch, aber ihr müsst eines verstehen: Wenn ihr im Ashram seid, wenn ihr von anderen Menschen umgeben seid, müsst ihr euch auch um andere kümmern, nicht nur um euch selbst.

Und ihr müsst dankbar sein, besonders hier in Vrindavan. Es ist ein so wunderbarer Ort, an dem Bhagavan Krishna wahrscheinlich selbst durch Seine Gnade den Menschen erlaubt hat, hier zu sein. Anstatt also dankbar zu sein, werden die Menschen sehr oft undankbar für das, was sie haben. Einige der Menschen tun nicht viel – sie haben ihr Essen zur rechten Zeit in der Hand, sie haben einen Platz zum Schlafen, sie haben ein Dach über dem Kopf. Draußen haben das manche Menschen nicht. Schaut euch die sadhus auf der Straße an! Sie haben das nicht. Die sadhus leiden hier in Vrindavan, weil es niemanden gibt, der ihnen Essen gibt. Glücklicherweise gibt es bestimmte ashrams, die Essen an sie verteilen. Nicht einmal die Regierung hat diese Initiative ergriffen, um sich um diese armen Menschen zu kümmern. Wisst ihr, es ist sehr einfach zu sagen: „Ja, wir sperren die Stadt ab, wir sperren die Straße ab, wir sperren das Land zum Schutz der Menschen ab“. Die Menschen hatten nur vier Stunden Zeit dafür, um sich vorzubereiten, um alles so abzusperren. Stellt euch diese sadhus auf der Straße vor, die Menschen, die hier in der Umgebung sind, sie haben sich nicht auf 21 Tage Ausgangssperre vorbereitet. Das ist sehr schwierig. Und dennoch habt ihr hier Leute im ashram sitzen, die ein Dach über dem Kopf haben, ein Bett zum Schlafen, Nahrung zum Essen und sich trotzdem beklagen, dass sie ihren Platz und all das Zeug brauchen. Es ist erstaunlich, wie die Menschen sind. Und das ist ein bisschen traurig, denn in dieser Zeit muss man ein wirklich tiefes Verständnis für die Dinge haben. Aber ihr seht, wie der Verstand funktioniert.

Also, seid einfach dankbar wo ihr seid. Ihr seid noch am Leben, ihr habt Nahrung, und seid glücklich, dass ihr eure spirituelle Praxis ausüben könnt. Ihr braucht nicht herumzulaufen. Wenn wir uns ansehen, was hier in Indien geschieht – vielleicht habt ihr es in den Nachrichten gesehen: Abertausende von Menschen hatten von einem Tag auf den anderen keine Arbeit und mussten gehen, zum Beispiel in Delhi – Tausende von Menschen, es war eine riesige Menge. Es ist traurig, das zu sehen, wie sie plötzlich in ihre Dörfer zurückkehren müssen und dies nicht können, weil alles geschlossen ist. Sie haben keine Transportmöglichkeiten, sie haben gar nichts. Also, seid einfach dankbar dafür, wo ihr seid, wirklich.

Ich bitte nun Swami Revati, die Frage zu stellen.

Jai Gurudev, Guruji! Da heute der 1. April ist, machen die Menschen oft Witze über sensible Themen wie Religion und menschliche Tragödien, wie Krankheiten usw. Manche Leute finden diese Witze verletzend, andere finden sie lustig. Was ist Deine Meinung dazu? Sollte es eine Grenze für Humor geben?

Nun, da fragst du gerade den Falschen, denn ich mache gerne Witze. Weißt du, die Menschen nehmen das Leben im Allgemeinen so ernst, und durch diese Ernsthaftigkeit werden sie betrübt und unglücklich. Deshalb mache ich oft selbst gerne Witze. Ich habe vergessen, dass heute der 1. April ist, sonst hätte ich viele Witze gemacht. Vielleicht ist dies auch eine Art von Witz. Ah… Wisst ihr, wir müssen im Leben glücklich sein, und manchmal ist es wichtig, kleine Witze zu machen. Zu wem würdest du gehen und Witze machen? Nur bei den Menschen, die dir nahestehen, oder? Also, dieser 1. April – ich weiß nicht, warum es nur am 1. April sein muss, nein, man muss in seinem Leben Witze machen, man muss Dinge tun, die einen zum Lachen bringen und glücklich machen; zum Beispiel sich in der Ecke verstecken und jemanden erschrecken. Sehr oft tue ich das mit den Swamis und den Menschen, die mir nahe stehen.

Wisst ihr, ich bin nicht jemand, der gerne unglücklich ist. Ich lache gerne mit Menschen, ich mache gerne Scherze mit Menschen, das bedeutet nicht, dass ich nicht der guru bin. Ich weiß, wo mein Platz ist, und sie wissen, wo sie sind. Ich kann sehr freundlich zu ihnen sein, ich kann sehr liebevoll zu ihnen sein, aber das bedeutet nicht, dass es die Grenze überschreitet. Wir scherzen, es gibt bestimmte Arten von Witzen, die wir machen, aber es ist nicht beleidigend oder grob, denn ich mag keine groben Witze. Ich mag es, wenn jemand lachen kann und wirklich glücklich ist.

Ihr braucht also nicht mit eurem Leben unglücklich zu werden. Ihr solltet etwas tun, damit ihr euch selbst jeden Tag ein bisschen zum Lachen bringt. Stellt euch euer Leben ohne Lachen vor. Ein Leben ohne Lachen – ihr wärt mürrisch und unglücklich. Wenn ihr euch selbst im Spiegel sehen würdet, würdet ihr Angst bekommen. Also, damit ihr vermeidet, einen Herzinfarkt zu bekommen, wenn ihr euch im Spiegel seht, und einen Herzinfarkt bekommt, wenn ihr euer Gesicht seht, tut ein paar Dinge, die euch glücklich und fröhlich machen. Wenn man lacht, werden sehr viele Nerven im Gesicht aktiviert. Und diese Nerven, die in eurem Gesicht aktiviert werden, diese Punkte, das sind sehr positive Punkte, die euer ganzes Energiefeld verändern, wenn ihr lächelt. Wenn ihr lächelt, wenn ihr lacht, verändert sich eure ganze Umgebung. Also, ihr solltet lachen!

Manchmal passiert es mir, dass ich einen Lachanfall bekomme, ohne Grund, ich lache einfach. Das passierte in Maharashtra, als wir auf der Pilgerreise waren, im Hotel beim Abendessen. Auf einmal fing ich einfach an zu lachen! Ich kann mich nicht mehr richtig an die Situation erinnern, aber ich konnte nicht aufhören zu lachen. Selbst als ich versuchte aufzuhören, war es unmöglich, mit dem Lachen aufzuhören, und so lachte der ganze Saal einfach nur. Es gab keinen Grund. Sie wussten nicht, warum ich so lachte. Es gab keinen Grund für sie zu lachen, aber dieses Lachen war so ansteckend, so wie der Virus im Moment sehr ansteckend ist. Dieses Lachen war auch sehr ansteckend, und es war kostenlos. Niemand brauchte etwas zu bezahlen, und alle haben gelacht, alle waren glücklich.

Also, manchmal ist es nicht falsch, seinen Lieben einen kleinen Streich zu spielen und man sollte es nicht zu ernst nehmen. Ihr müsst euer Leben fröhlich machen, ihr müsst euer Leben glücklich machen.

Geliebter Guruji, ich habe manchmal das Gefühl, dass einem die vielen Regeln und Vorschriften in der Gesellschaft das Leben fast unmöglich machen, wenn man wenig Geld hat. Um ein Beispiel mit Dir zu teilen: Ich habe Land und möchte mein eigenes Wasser aus der Natur haben. Die Regierung gibt mir daher zwei Möglichkeiten: Entweder sage ich der Regierung, dass es nur zum Bewässern der Pflanzen dient – dann ist es kostenlos. Oder ich sage der Regierung, dass es für den persönlichen Gebrauch ist, zum Beispiel zum Trinken – dann kostet es Tausende von Euro pro Jahr. Nun, ich beschloss, nicht ehrlich zu sein und sagte ihnen, es sei nur für die Pflanzen, aber ich trinke es. Fügt diese Unehrlichkeit karma zu meiner karma-Bank hinzu? Es ist sehr schwierig, in einer Gesellschaft, die unser Leben nicht wirklich unterstützt, vollkommen ehrlich zu bleiben.

Nein, das bringt keinerlei karma. Das Wasser ist kostenlos, es ist für alle. Das Wasser ist auf deinem Land, und es ist kostenlos für dich, egal ob du es den Pflanzen gibst oder der Pflanze in deinem Inneren, es ist dasselbe. Es ist also keine schreckliche Sache, die du tust. Es ist in Ordnung, es so zu tun.

Guruji, welche Art des Dienens schätzt Du mehr – intern oder extern? Sollten wir zum Beispiel neue Projekte ins Leben rufen, um Deine Botschaft in der Welt zu verbreiten, oder sollten wir unsere Zeit und Bemühungen dazu verwenden, um in unserer sadhana und persönlichen Verehrung tiefer in unser Herz einzutauchen?

Nun, weißt du, beides ist wichtig. Es ist wichtig, tiefer in deine sadhana einzutauchen, und es ist auch wichtig, das Wort des Meisters, das Wort des guru an andere weiterzugeben. Denn, weißt du, wenn du an einem wunderbaren Ort warst und eines der wunderbarsten Gerichte gegessen hast, ist es automatisch so, dass du es mit anderen teilen möchtest, nicht wahr? Du wirst deinen Freund in dieses Restaurant bringen und das gleiche Essen bestellen, das du für sehr gut hältst.

Genauso musst du das, was du in deiner sadhana innerlich empfängst, auch an andere weitergeben. Beides ist also wichtig. Zuerst musst du selbst daran arbeiten, indem du tiefer nach innen gehst und dich selbst transformierst. Indem du dich transformierst, wirst du sehen, dass du diese innere Kraft in dir trägst. Diese Energiequelle in dir kannst du nicht zurückhalten, du musst sie weitergeben.

Es ist, als ob du diese ungeheure Liebe in dir fühlst – was würdest du also tun? Würdest du einfach dasitzen und sagen: „Ja, ich fühle diese Liebe in mir“? Du würdest explodieren. Das kann sehr gefährlich sein, das sage ich dir. Der beste Weg, es im Gleichgewicht zu halten, ist, es an andere weiterzugeben. Es ist also auch wichtig, die Lehren zu verbreiten. Aber zuerst musst du die Lehren des Meisters kennen, um sie an andere weitergeben zu können.

Jai Gurudev, lieber Guruji! Mir ist aufgefallen, dass Du Dich manchmal harsch oder unfreundlich gegenüber Devotees verhältst, indem Du sagst, sie sollten sich waschen, weil sie stinken oder ähnliche Dinge. Welchen tieferen Sinn hat das? Beschützt Du sie durch dieses Verhalten vor anderen Situationen? Ist es, um sie Demut zu lehren?

Hört zu, hört zu, hört zu! Manchmal muss man harsch sein! Denn wenn ich süß bin, süß und nett, dann nehmen die Leute das so auf, wie: „Oh, er testet uns nur, das ist nicht real“. Nein, manchmal muss man streng sein. Wisst ihr, ich bin nicht harsch mit den Leuten, aber ich muss streng sein. Das Wort mag hart klingen, aber es ist einfach streng. Es ist nur eine Erinnerung, denn wenn ich euch etwas auf eine süße, nette Art und Weise sage, ist es süß und nett und angenehm für die Ohren. Später geht ihr nach draußen, der satsang ist zu Ende, und ihr geht und vergesst das Ganze. „Nein, Er hat es einfach so gesagt, Er meint es nicht so.“ Dies geschieht häufig.

Sogar nachdem ich das unten im Tempel gesagt habe, haben Leute gesagt: „Nein, nein, nein, Er meint es nicht so. Er meint es so.“ Hört zu, wenn ich euch etwas so direkt aus meinem Mund sage, dann meine ich, was ich sage. Etwas anderes meine ich nicht. Wenn ich etwas anderes meinen würde, würde ich es euch direkt sagen: „Ja, das bedeutet dies und das.“ Wenn ich euch sage, dass ihr stinkt, dann bedeutet das, dass ihr stinkt. Versteht ihr?

Es erscheint harsch, ja, aber so erinnert man sich selbst wieder daran, dass man sich duschen oder ein Deodorant oder Parfüm benutzen muss. Nicht für sich selbst, sondern auch für die anderen Menschen. Und das sage ich nicht, weil ich euch nicht liebe. Ich sage das, weil es andere Menschen stört, die es nicht sagen wollen. Wir müssen uns auch um uns selbst kümmern. Also, manchmal kann ich streng sein und es auf eine strenge Art und Weise sagen, denn das habe ich schon oft gesagt, aber die Leute nehmen es als Scherz auf. Wisst ihr, sie denken, dass jeder Tag der 1. April ist. Nein, wir können Witze machen, das ist eine Sache, aber streng sein ist eine andere. Deshalb bin ich manchmal streng. Zudem hören die Leute zu, wenn ich streng bin.

Seht ihr, ich habe gehört, nicht nur hier, sondern auch in den ashrams und von anderen Devotees, dass sie sagen: „Oh, Swamiji meint etwas anderes, wenn er etwas sagt.“ Nein, wenn ich es euch durch meinen Mund sage, dann sage ich euch etwas, und das bedeutet, dass ihr das, was ich sage, ernst nehmen müsst. Ich kann es euch auf eine sehr nette Art und Weise sagen, was ich immer tue. Aber ich habe gesehen, dass die Leute es vergessen, wenn man nette Worte benutzt, sie hören nicht darauf. Und dann haben sie ihre eigene Interpretation der Dinge. Also, stellt euch vor, der guru ist hier und sagt euch, ihr müsst euch duschen, ihr müsst dies tun, ihr müsst das tun, und doch interpretiert ihr es so, wie ihr es hören oder verstehen wollt. Wie wird es sein, wenn der guru eines Tages nicht da ist? Um diese Fehlinterpretation der Dinge zu vermeiden, muss der Meister streng sein.

Tatsächlich bin ich, wenn ich mich selbst betrachte, nicht streng. Wenn ihr wirklich Strenge, Härte und Disziplin in einem ashram kennenlernen wollt, dann geht in einen japanischen ashram – ihr werdet wissen, was das ist! Geht in einen buddhistischen ashram – ihr werdet wissen, was das ist. Deshalb habe ich zu Beginn des Gesprächs gesagt, wie oft man so undankbar ist, denn, das ist das ganze Konzept in der spirituellen Welt. Sie denken: „Ah, ein guru sollte…“ so sein, wie sie es sich wünschen. Die gurus sind wie sie sind, sie zeigen den Menschen den Weg.

Aber sehr oft haben die Menschen eine bestimmte Vorstellung davon, wie der guru sein muss, und sie bleiben an diesem Konzept hängen, weil sie den guru immer von weitem gesehen haben. Sie haben den guru aus der Ferne gesehen. Und natürlich können sie diesen guru verehren. Sie können sagen, was immer sie wollen, denn dieser guru würde nie in ihre Nähe kommen und sie zurechtweisen, wenn sie etwas falsch machen. Das Gleiche gilt, wenn Menschen gerne die Deity anbeten. Es ist nicht falsch, es ist schön, die Deity anzubeten, aber warum haben die Menschen eine größere Vorliebe dafür, eine Deity anzubeten, in den Tempel zu gehen, in die Kirchen und so weiter? Weil Jesus oder Krishna nicht kommen und sie zurechtweisen werden! Wohingegen der guru kommen wird, wenn du etwas falsch machst, und wenn du wirklich etwas falsch machst, wird Er es dir offen sagen. Und es ist sehr schwierig für Menschen, das zu akzeptieren.

Eine der Nachrichten, die ich gesehen habe, war, dass jemand sagte: „Ah, wie falsch es ist, harte Worte zu benutzen“ und so weiter. Wisst ihr, das, was der guru tut, und was der guru nach außen hin den Menschen zeigt, sind zwei verschiedene Dinge. Deshalb habe ich gestern zu euch gesagt: Ich bin, wie ich bin. Ich spreche zu allen auf die gleiche Weise, und wegen der Kamera werde ich nicht anders sprechen. Nein, ich spreche auf die gleiche Weise zu den Swamis, ich spreche auf die gleiche Weise zu den Devotees, die mir lieb sind. Also, ihr seid mir auch lieb, deshalb spreche ich direkt. Und daher kann ich von eurer Seite aus hart sein, aber von meiner Seite aus ist es nur streng.

Ich kann einen Witz machen und ihr mögt ihn auf eure Art verstehen, aber es ist vollkommen unterschiedlich. Ihr versteht, was ich damit meine. Würde ich also sagen, dass ich harsch war? Nein. Denn für mich, wie ich es euch sagte, habe ich es auf eine harsche und zugleich scherzhafte Weise gesagt. Wahrscheinlich habt ihr den Teil ausgelassen, wo die Leute gelacht haben. Wisst ihr, ich erinnere mich, dass mir jemand diesen Teil des Videos geschickt hat, wo ich das über den Gestank sagte. Wenn ihr es noch einmal anschaut, seht ihr hinter mir einen Devotee. Ein Devotee aus Portugal schickte es mir, und in dem Moment, als ich „Stinken“ sagte, was tat er da? Er roch an sich selbst und sah schockiert aus. [lacht] Ihr seht also, hinter dieser Strenge steckt auch Witz. Also, den habt ihr wahrscheinlich übersprungen.

Aber ihr müsst es in einer tieferen Weise sehen. Manchmal müssen die Eltern ihre Stimme erheben, damit das Kind zuhört. Nicht, weil die Eltern ihre Stimme gerne erheben, sondern weil das Kind es nicht versteht. Wenn es nur eine normale Sache ist, wird das Kind es nicht ernst nehmen. Aber wenn es nicht der gleiche Tonfall ist: „Ah, in diesem Ton liegt etwas anderes“. Seht ihr? Dieser Tonfall ist anders, und das Kind wird lernen zuzuhören.

Manche Menschen verstehen etwas, wenn man sie einfach nur auf eine bestimmte Art und Weise ansieht. Manche Menschen, wie diejenigen, die mir nahe sind, muss ich einfach nur auf eine andere Art und Weise anschauen und sie werden es verstehen. Manchmal brauche ich nichts zu sagen. Sie werden wissen, dass es etwas gibt, was sie falsch gemacht haben. Aber das sind die Menschen, die mit dem guru verbunden sind. Sie werden verstehen, dass der Meister nichts Schlechtes wünscht. Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Meister gibt, der irgendetwas Schlechtes für sie wünscht, sogar wenn er streng mit den Schülern ist. Nein, es ist immer zum Wohle des Devotees. Die Meister sind gekommen, aus welchem Reich sie auch immer gekommen sind, um ihren Devotees zu helfen. Aber wenn die Devotees es nicht ernst nehmen, muss man manchmal streng sein. Wie ich euch schon gesagt habe: Wenn ihr wissen wollt, was streng ist, geht in andere ashrams, dann werdet ihr wissen, was streng ist.

Jai Gurudev, allerseits!

Hier findest du das Video vom Satsang 👇

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