Jai Gurudev,

vom 21.–27. November dieses Jahres hieß Shree Peetha Nilaya die 96 Teilnehmer des Silent Retreat herzlich willkommen.

Nach dem gemütlichen Abendessen versammelten sich alle Teilnehmer in der Darshan-Halle, wo zunächst ein Austausch über die organisatorischen Themen stattfand. Im Anschluss daran sprach Guruji über das Ziel des Retreats und über die wahre Bedeutung der Stille. Indem wir uns auf die Stille einlassen, begeben wir uns auf eine Reise tief in das Innere unseres Herzens, wo wir die Gegenwart des Göttlichen wahrnehmen können. Nach knapp zwei Stunden gemeinsamer Zeit verabschiedete Gurudev alle in die Nachtruhe. Ab diesem Moment war Schweigen angesagt und auch das Verursachen jeglicher Geräusche sollte in den folgenden Tagen minimiert werden. Alle Handys mussten auf Anweisung von Paramahamsa Vishwananda sofort abgegeben werden, was Einige zunächst in Schrecken versetzte.

Das Silent Retreat war auf eine besondere Weise strukturiert, einige Abläufe bauten sinnvoll aufeinander auf, um der inneren Reise möglichst viel Tiefe zu ermöglichen.

Die Grundstruktur des Retreats bestand aus gemeinsamem morgendlichen Warm-up-Yoga, Atma Kriya Yoga für alle Eingeweihten oder als Alternative eine spezifisch zugewiesene Meditation und geführten Japa Walks durch die idyllischen Wälder und Felder rund um Shree Peetha Nilaya.

Neben diesen gemeinsamen Aktivitäten gab es auch längere Zeitabschnitte, die in Isolation verbracht wurden. Beispielsweise sollten die Teilnehmer als reine Beobachter in die Selbstanalyse eintauchen.

Ein besonderes Highlight für alle war die speziell ausgewählte Meditation. Zum ersten Mal gab Guruji die Gayatri Meditation und durch Seinen Segen konnte das Praktizieren eine noch tiefere und kraftvollere Wirkung entfachen.

Auch wenn Gurudev während des Silent Retreats gesundheitlich etwas angeschlagen war und beispielsweise die Japa Walks nicht persönlich begleiten konnte, war Seine Präsenz immer zu spüren. Dennoch gab es einige Möglichkeiten, Seine unmittelbare Anwesenheit zu genießen, wie beispielsweise bei einer speziellen Meditation in der Lichthalle, bei einem Satsang und bei dem Erfahrungsaustauschgespäch am letzten Abend des Retreats.

Nicht zuletzt darf erwähnt werden, wie ausgesprochen gut alles organisiert war und wie unermüdlich und liebevoll sich das Seva-Team um jede einzelne Angelegenheit gekümmert hat.

Trotz dieser Unterstützung, war während des ganzen Retreats eine ernsthafte persönliche Hingabe erforderlich und die Bereitschaft, große eigene Anstrengungen zu unternehmen, um den vollen Gewinn aus dem Gebotenen zu erzielen. Das Retreat sollte nicht wie ein Urlaub, sondern als eine Phase der intensiven Selbstreflexion und stillen Sadhana aufgefasst werden. Nur so kann es durch die meisterhafte Führung von Paramahamsa Vishwananda zu einer enormen Veränderung im eigenen Leben und der spirituellen Praxis kommen.

Das nächste Silent Retreat ist bereits für das kommende Jahr geplant – vom 19.–27. September in Italien. (Anmerkung: die Anmeldung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch freigeschaltet.)

Verpasse nicht diese seltene Möglichkeit, in einen Zustand von Einheit, Frieden, Schönheit und Liebe einzutauchen und dem Göttlichen in der Stille deines Herzens zu begegnen.

Jai Gurudev!

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